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Was ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) 2026?
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt 2026 bei 77.400 Euro brutto pro Jahr bzw. 6.450 Euro pro Monat. Erst wenn Angestellte dieses Einkommen überschreiten, können sie in die PKV wechseln. 2025 lag die Grenze noch bei 73.800 Euro.
Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?
In die PKV wechseln können:
Angestellte mit einem Bruttojahreseinkommen über 77.400 Euro (JAEG 2026)
Selbstständige und Freiberufler – unabhängig vom Einkommen
Beamte und Beamtenanwärter – unabhängig vom Einkommen
Studenten – zu Studienbeginn oder bei Überschreiten der Altersgrenze (30 Jahre / 14. Semester)
Was ist der Unterschied zwischen JAEG und Beitragsbemessungsgrenze?
JAEG (77.400 € in 2026): Bestimmt, ab welchem Einkommen Angestellte in die PKV wechseln dürfen.
Beitragsbemessungsgrenze (69.750 € in 2026): Bestimmt, bis zu welchem Einkommen GKV-Beiträge berechnet werden. Wer mehr verdient, zahlt trotzdem nur den Höchstbeitrag.
Kann ich als Angestellter unter der JAEG in die PKV?
Nein. Angestellte müssen die JAEG von 77.400 Euro (2026) überschreiten, um in die PKV wechseln zu können. Es gibt keine Ausnahmen. Selbstständige und Beamte sind von dieser Grenze nicht betroffen.
💰 Kosten & Beiträge
Was kostet eine private Krankenversicherung 2026?
Die PKV-Kosten hängen von Alter, Gesundheit und Tarif ab:
Zum Vergleich: Der GKV-Höchstbeitrag liegt 2026 bei ca. 1.261 € monatlich.
Wie hoch ist der GKV-Höchstbeitrag 2026?
Der GKV-Höchstbeitrag liegt 2026 bei:
Mit Kindern: ca. 1.226 € monatlich
Ohne Kinder: ca. 1.261 € monatlich (höherer Pflegeversicherungsbeitrag)
Diese Beiträge zahlen Selbstständige in der GKV. Angestellte teilen sich den Beitrag mit dem Arbeitgeber.
Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss zur PKV 2026?
Der Arbeitgeber zahlt 2026 maximal ca. 439 Euro monatlich zur PKV dazu. Das entspricht 50% des GKV-Höchstbeitrags (Arbeitgeberanteil). Ist der PKV-Beitrag niedriger, zahlt der Arbeitgeber 50% des tatsächlichen Beitrags.
Ist die PKV günstiger als die GKV?
Für viele ja:
Beamte: Durch Beihilfe (50–80%) ist die PKV fast immer günstiger
Junge, gesunde Angestellte: Oft 200–400 € günstiger als GKV
Selbstständige: PKV meist 300–600 € günstiger als GKV-Höchstbeitrag
Aber: Familien mit Kindern profitieren oft von der kostenlosen GKV-Familienversicherung.
Was ist ein Selbstbehalt und wie wirkt er sich aus?
Ein Selbstbehalt ist der Betrag, den Sie pro Jahr selbst zahlen, bevor die PKV leistet. Auswirkung auf den Beitrag:
600 € Selbstbehalt/Jahr: ca. 15% günstiger
1.200 € Selbstbehalt/Jahr: ca. 25% günstiger
2.400 € Selbstbehalt/Jahr: ca. 35% günstiger
Für gesunde Menschen, die selten zum Arzt gehen, kann ein Selbstbehalt sehr sinnvoll sein.
👨💼 PKV für Beamte
Was ist die Beihilfe für Beamte?
Beihilfe ist die staatliche Beteiligung an Krankheitskosten für Beamte. Der Dienstherr übernimmt einen Teil der Arzt- und Krankenhauskosten:
Beamte ohne Kinder: 50% Beihilfe
Beamte mit 2+ Kindern: 70% Beihilfe
Ehepartner: 70% Beihilfe
Kinder: 80% Beihilfe
Die PKV deckt nur den Restbetrag ab – daher sind Beamtentarife besonders günstig.
Was kostet die PKV für Beamte?
Dank Beihilfe zahlen Beamte deutlich weniger:
Beamter, 30 Jahre, ledig: ca. 250 € monatlich
Beamtenfamilie (2 Kinder): ca. 400 € monatlich gesamt
Zum Vergleich: In der GKV würde eine Beamtenfamilie ca. 950 € zahlen – ohne Beihilfe-Anspruch!
Sollten Beamte in die PKV oder GKV?
Fast immer PKV. Die Beihilfe macht die PKV für Beamte extrem attraktiv. In der GKV erhalten Beamte keine Beihilfe und müssen den vollen Beitrag selbst zahlen. Ersparnis durch PKV: Oft 400–600 € monatlich gegenüber der GKV.
🔄 Wechsel & Kündigung
Wie wechsle ich von der GKV in die PKV?
Schritt für Schritt:
Prüfen, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen (JAEG, Beamtenstatus, Selbstständigkeit)
PKV-Tarife vergleichen und Angebote einholen
Gesundheitsfragen ehrlich beantworten
PKV-Vertrag abschließen
GKV kündigen (Kündigungsfrist: 2 Monate zum Monatsende)
Arbeitgeber informieren
Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Vergleich für eine unabhängige Beratung.
Kann ich von der PKV zurück in die GKV wechseln?
Nur unter bestimmten Bedingungen:
Angestellte unter 55: Wenn das Einkommen unter die JAEG fällt
Arbeitslosigkeit: Bei Bezug von Arbeitslosengeld I
Familienversicherung: Über den Ehepartner (bei geringem Einkommen)
Ab 55 Jahren ist die Rückkehr in die GKV praktisch ausgeschlossen. Deshalb ist die PKV-Entscheidung gut zu überlegen.
Was passiert, wenn mein Einkommen unter die JAEG fällt?
Wenn Ihr Einkommen unter 77.400 € (2026) fällt, werden Sie grundsätzlich wieder GKV-pflichtig. Aber: Sie können sich von der Versicherungspflicht befreien lassen und in der PKV bleiben. Diese Befreiung ist unwiderruflich.
⚕️ Gesundheit & Leistungen
Was wird bei der Gesundheitsprüfung gefragt?
Die PKV fragt nach:
Vorerkrankungen der letzten 3–10 Jahre
Aktuelle Medikamenteneinnahme
Krankenhausaufenthalte
Psychotherapien
Geplante Behandlungen
Wichtig: Alle Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Falsche Angaben können zur Kündigung führen.
Kann ich mit Vorerkrankungen in die PKV?
Ja, aber mit Einschränkungen:
Risikozuschlag: 10–50% höherer Beitrag
Leistungsausschluss: Bestimmte Erkrankungen werden nicht versichert
Ablehnung: Bei schweren Vorerkrankungen möglich
Tipp: Eine anonyme Risikovoranfrage zeigt, welche Versicherer Sie zu welchen Konditionen aufnehmen würden.
Welche Leistungen bietet die PKV?
Typische PKV-Leistungen:
Chefarztbehandlung im Krankenhaus
Ein- oder Zweibettzimmer
Freie Arztwahl ohne Überweisung
Heilpraktiker-Behandlungen
Hochwertige Zahnersatz-Erstattung (oft 80–100%)
Auslandsschutz weltweit
Der genaue Leistungsumfang hängt vom gewählten Tarif ab.
👨👩👧 Familie & Kinder
Sind Kinder in der PKV mitversichert?
Nein. Anders als in der GKV gibt es in der PKV keine kostenlose Familienversicherung. Jedes Familienmitglied braucht einen eigenen Vertrag:
Kinder: ca. 100–180 € monatlich
Ehepartner ohne Einkommen: ca. 300–500 € monatlich
Bei Beamten sind Kinder durch die 80%-Beihilfe deutlich günstiger (ca. 40–60 €).
Lohnt sich die PKV für Familien?
Kommt darauf an:
Beamtenfamilien: Ja, durch Beihilfe sehr günstig
Angestellte/Selbstständige mit mehreren Kindern: GKV oft günstiger (Familienversicherung)
DINKs (Doppelverdiener ohne Kinder): PKV oft vorteilhaft
Faustregel: Ab 2+ Kindern ohne Beihilfe die GKV-Familienversicherung prüfen.
👴 Alter & Beitragsentwicklung
Wie entwickeln sich PKV-Beiträge im Alter?
PKV-Beiträge steigen durchschnittlich um 3–4% pro Jahr – ähnlich wie GKV-Beiträge. Dämpfende Faktoren:
Alterungsrückstellungen: 10% des Beitrags werden für später angespart
Gesetzlicher Zuschlag: 10% Zuschlag zwischen 21–60 Jahren, wirkt ab 65 beitragsmindernd
Beitragsentlastungstarife: Gegen Aufpreis sinkt der Beitrag ab Rente
Was sind Alterungsrückstellungen?
Alterungsrückstellungen sind Sparanteile, die Ihre PKV aus Ihrem Beitrag bildet. 10% jedes Beitrags werden für das Alter zurückgelegt. Diese Rückstellungen dämpfen Beitragssteigerungen im Rentenalter, da die höheren Gesundheitskosten im Alter teilweise aus diesem Topf finanziert werden.
Wird die PKV im Alter unbezahlbar?
Nein, wenn Sie vorsorgen:
Alterungsrückstellungen dämpfen den Anstieg
Beitragsentlastungstarife senken den Beitrag ab 65 um 200–400 €
Tarifwechsel innerhalb der PKV kann Beiträge senken
Im Notfall: Wechsel in den Basistarif (GKV-Niveau)
Wichtig: Auch die GKV wird teurer – der Höchstbeitrag stieg seit 2020 um über 200 € monatlich.
🏆 Welche PKV ist die beste?
Welche PKV ist die beste 2026?
Top-Versicherer nach Finanzstärke und Leistung:
Allianz: Sehr gute Leistungen, finanzstark
Debeka: Besonders beliebt bei Beamten
Signal Iduna: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
HUK-Coburg: Günstige Beiträge
DKV: Umfangreiche Leistungen
Die "beste" PKV hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Ein Vergleich lohnt sich immer.
Worauf sollte ich bei der PKV-Wahl achten?
Wichtige Kriterien:
Beitragsstabilität: Wie haben sich die Beiträge in der Vergangenheit entwickelt?
Finanzstärke: Hohe Alterungsrückstellungen = stabilere Beiträge